Vokaloper nach Stanislaw Lem (2007)
Ingenieur Trurl erfindet eine Maschine, die alle Dichter in den Schatten stellt – und erfährt schon bald leidvoll, dass sie leichter zu konstruieren als zu verschrotten ist. Wie weit wird der Mensch durch die Technik, die ihm helfen soll, in die Abhängigkeit getrieben? Ein Crossover zwischen Performance, Erzähltheater und Sprechoper, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer Vokalensemble Exile Lounge.
"Hinreißend wird der Erfinder Trurl (…) von der erst sieben Jahre alten Dorela Voltmer verkörpert. (…) Es ist gerade ihre Unschuld, das Stadium der Kindlichkeit, das hier zur Hymne auf die menschliche Unvollkommenheit wird, zur Abwehr virtueller Ersatz-Perfektion. (…) Ganz unterschwellig ist hier ein melancholisches Fest der Poesie entstanden, das den erhobenen, zeitkritischen Zeigefinder vermeidet und ihn durch einen kompromisslosen Willen zum durchgeknallten Entertainment ersetzt. " (HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG, 2.07.07)
Regie: Johannes Arnold
Dramaturgie: Barbara Kastner
Darsteller: Karen Baumgartel, Flora Hirshfeld,
Juli Ndoci, Dorela Voltmer
Ausstattung: Liya Avidan
Musikalische Leitung und Komposition: Stefan Wurz
Produktion: Johannes Arnold
Fotos: Andreas Hartmann