nach Peter Weiss (2005)
Ein ungebetener Gast dringt in die Familie ein und bedroht die Bewohner mit dem Messer. Die Spirale der Gewalt steigert sich rapide und erfasst auch die Kinder, die sich letztlich als nicht weniger grausam erweisen. Ein in Knittelreimen verfasstes antipsychologisches Schaustück über Gewaltstrukturen - ein szenischer Live-Stummfilm mit eigens komponierter Klaviermusik und einem Pianisten, der alle Fäden in der Hand hält.
"Das Theater 11. August (…) treibt die Groteske auf die Spitze und stellt ein bizarres Kaspertheater auf die Bühne. Schrill, klobig und klamaukig unterstreicht Regisseur Johannes Arnold den widerständigen Text von Peter Weiss."
(HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG, 12.01.2005)
Regie: Johannes Arnold
Dramaturgie: Stefanie Fiedler
Darsteller: Aljoscha Domes, Pauline Papenfuß, Isabelle Stolzenburg, Mariam Soufi Siavash, Ulrich Haug, Veit Merkle,
Ausstattung: Elisabeth Giers
Komposition & Livemusik: Michael Müller
Produktion: Johannes Arnold
Fotos: Elisabeth Giers