OPEN END



Text von John Birke (2004).

Fünf junge Leute spielen mit ihren Identitäten, die sie an- und ablegen wie Kleidungsstücke. An der Realisierung einer Party, an die sie viel zu hohe Erwartungen haben, scheitern sie jedoch. Warum sich festlegen, wenn alles auch ganz anders sein könnte? Mit dem Stück, das für eine leer stehende Großraumhalle inszeniert wurde, vertrat die Gruppe im Oktober 2004 die Universität Hildesheim im Rahmen des „Körber-Studios Junge Regie“ am Thalia Theater Hamburg.

"Beständig changieren die Figuren um ihren persönlichen Kern, was einen lachen und nachdenken lässt, weit entfernt von Schillers Theater als "moralische Anstalt". Und doch werfen sie die moralische Frage auf, wer wir denn wirklich sind – Konserven, Traumgebilde, Drehbühne? Die schauspielernde Truppe (…) geht ihr mit Verve und sehr gekonnter Spielfreude nach. Textlich, mimisch und agierend wird ihr viel abverlangt. Souverän hat sie die nahe liegende Grenze zum Klamauk nie überschritten und dem Banalen untergründige Lichter aufgesetzt."
(HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG, 28.10.03)


Regie: Johannes Arnold
Dramaturgie: Skadi Konietzka
Mit: John Birke, Stefanie Fiedler, Ruth Feindel,
Imke Klie, Wladimir Miller
Ausstattung: Judith Kästner
Fotos: Jana Sophie Strobel

OPEN END
OPEN END
OPEN END
OPEN END