Performance nach Arthur Schnitzler (2008)
Exhibitionistische Wünsche, Liebesbedürftigkeit und Emanzipationsstreben verbinden sich in Schnitzlers berühmten Monolog zu einem Strom existenzieller Bewusstseins- und Gefühlszustände. Else ist allein - was bleibt, ist ihre Gedankenwelt, in der sie sich immer neu erfinden kann. Der Text wird als Ein-Frauen-Monolog mit Video, Tageslichtprojektor und Karaoke-Livemusik aus dem Kassettenrekorder inszeniert.
"Dank Jeutters schauspielerischer Souveränität formt sich hier (…) das seelische Abbild einer jungen Frau, die schon viel Weib, aber noch wenig Frau ist. Und darum um ihre Weiblichkeit betrogen wird."
(HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG, 17.11.2008)
Regie: Johannes Arnold
Else: Natascha Jeutter
Bühne: Sabine Raible
Video: Heiko Kalmbach
Produktion: Christina Deloglu
Fotos: Andreas Hartmann